die rasse galloway


Herkunft

Im Südwesten Schottlands in der Region Galloway wurden bereits vor Jahrhunderten kleine, robuste, schwarze Rinder zur Fleischgewinnung gezüchtet. Schon im Mittelalter gab es zuchtbuch-ähnliche Aufzeichnungen, die jedoch bei einem Brand im Landwirtschaftsministerium in Edinburgh 1851 alle vernichtet wurden. Somit gilt das Galloway als älteste Rinderrasse in Großbritannien. Es ist bis heute in seiner ursprünglichen Form erhalten, andere Rassen wurden nie eingekreuzt.

 

Aussehen

Galloways zeichnen sich durch ein doppelschichtiges Fell mit feinem, dichtem Unterhaar und langem, welligem Deckhaar aus. Der kurze, breite, dicht bewollte und immer hornlose Kopf mit den langfransigen Ohren erinnert ein wenig an Teddybären. Neben dem häufigsten schwarzen Farbschlag gibt es einfarbig falbgelbe („Dun“) und rote („Red“) Tiere. Auch weiße („White“) Galloways kommen vor, sie werden zum Teil bereits als eigene Rasse geführt wie auch die Belted Galloays. Diese auffallend weiß gegürteten, etwas schwereren „Belties“ sind wahrscheinlich durch Einkreuzung von Lakenvelder Rindern entstanden, werden aber auch schon seit dem späten 18. Jahrhundert in Aufzeichnungen erwähnt. Die Fleischqualität ist hervorragend.

 

Nutzung

Die ausgesprochene Widerstandsfähigkeit und Anspruchslosigkeit an Haltung und Futter machen die Galloways zu idealen Tieren für die Landschaftspflege und zur Beweidung von extensiven Grünflächen. Ihre relativ großflächigen Klauen eignen sich sogar für eher sumpfiges Gelände. Sie können problemlos ganzjährig im Freien gehalten werden, was durch die guten Muttereigenschaften und die Leichtkalbigkeit der Kühe noch unterstützt wird.

Inge und Christian Kuhn

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